Oktober 6th, 2011

Kate Daniels lebt alleine und ist eine selbstständige Söldnerin, die sich mit Phänomenen und finsteren Gestalten, wie Vampire, Gestaltwandler etc. auseinander setzt.
Als ihr bester Freund Greg ermordet wird, setzt sie alles daran seinen Mörder zu finden und Rache an diesem auszuüben. Auf der Suche nach dem Mörder, stößt sie auf Vampire und andere finstere Kreaturen. Sie zieht den seriösen Gestaltwandler und Herr der Bestien Curran in Verdacht. Der Orden ist ihr dabei auch nicht ganz geheuer. Sie macht sich für alles bereit, ihr ständiger Begleiter ist ihr Schwert „Slayer“.
Kates starke Persönlichkeit und ihre mürrische Art wird dem Leser sehr gut nahe gebracht. Ihre Gefühle und Ansichten werden so umfassend beschrieben, dass man ihre Logik nach den ersten Kapiteln ohne Probleme nachvollziehen kann. Bei den vielen verschiedenen Charaktere die im Buch vorkommen, ist für jeden Lesergeschmack etwas dabei.
Die Geschichte ist intelligent und sehr umfassend geschrieben und steckt voller Ideen und Details. Hier treffen die Geschmäcker aller Fantasie, Roman-, Krimi- und Trillerfreunde zusammen. Noch bis zur letzten Seite bleibt unklar, wer der Feind und wer der Freund ist. So gerät man selbst in das Labyrinth der Fragen und Unklarheiten, eben so wie Kate. Als Leser wird man mit diesem Buch schnell drauf versessen sein, auch endlich heraus zu finden, wer der Mörder ist.
Der Schreibstiel der Autoren Ilona Andrews ist angenehm und flüssig zu lesen. Ein magisches Abenteuer, mit sowohl ernsten Rätsel und Aufgaben, als auch mit Liebes- und Schmunzelszenen. Wer sich schon von diesem Buch faszinieren ließ, wird auch gefallen an den weiteren Teilen finden. Die Stadt der Finsternis ist ein Fünfteiliges Buch und überzeugt sowohl Presse als auch Kritiker.
Dieses Buch hat mir wirklich außerordentlich gefallen und ich würde es wirklich sehr begrüßen, wenn die Stadtbibliothek von Soest den ersten Teil oder mehrere Teile von die Stadt der Finsternis für weitere Leser zu Verfügung stellen würde.
Andrews, Ilona:
Stadt der Finsternis - Die Macht der Magie
Lyx, 2011
ISBN 978-3-8025-8757-3
Tipp von Kim Cynthia Kroll
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September 19th, 2011

Kennst Du das Sams? Vielleicht aus dem Sams-Film, der vor einiger Zeit im Kino lief? Oder aus den vorigen Büchern, die Paul Maar über das Sams geschrieben hat? Das Sams ist ein kleiner Mann im Taucheranzug und mit einer Schweinenase, der Wunschpunkte hat und mit seinen witzigen Einfällen immer wieder die Menschen in brenzlige und komische Situationen bringt. Das Sams lebt bei Familie Taschenbier - und das schon seit über 30 Jahren. Immer wieder kam es, verschwand wieder und tauchte wieder auf. Doch dann blieb es irgendwann bei den Taschenbiers.
Das ist nun genau 15 Jahre, 15 Tage und 15 Minuten her. Zeit für das Sams, wieder in die Samswelt zurückzukehren. Doch es will nicht, obwohl das Übe-Sams Schlimmes prophezeit. Und schon passiert es: Vater Taschenbier verändert sich: er reimt, plündert den Kühlschrank auf der Suche nach Nahrung, treibt kriminellen Unfug, landet im Gefängnis, flieht, löst Wunschkatastrophen aus - und - hat kurz darauf immer alles wieder vergessen. Kurz darauf passiert dasselbe mit Mama Taschenbier. Was ist da passiert? Und wie kommen das Sams und die Taschenbiers aus dem Schlamassel wieder heraus? Lest es selbst!
Das Buch ist lustig und unterhaltsam, gewohnt “samsmäßig” geschrieben. Es steckt voller aberwitziger Einfälle und komischer Ideen und bietet für Kinder ab 9 Jahren ein großen Lesespaß. Jüngere Kinder sollten sich das Buch - und die anderen Sams-Bücher auch- unbedingt von ihren Eltern vorlesen lassen. Es lohnt sich!
Du kannst das Buch in der Stadtbücherei in Warstein-Belecke ausleihen.
Maar, Paul:
Sams im Glück. - Oetinger 2011. - 206 S.
ISBN 978-3-7891-4290-1
12,– €
Tipp von Angelika Krüger, Stadtbücherei Warstein-Belecke
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Juli 22nd, 2011

Frankreich in den 30-er Jahren: Simone Sauvelle hat nach entbehrungsreicher Zeit eine scheinbar gute Arbeitsstelle gefunden. Mit ihren beiden Kindern Irene und Dorian zieht sie an die Küste der Normandie, um bei dem Spielzeugmacher Lazarus Jann als Hauswirtschafterin zu arbeiten.
Vieles kennt man eigentlich schon aus der Literatur: Carlos Ruiz Zafon nimmt den Schatten aus Chamissos “Peter Schlemihls wundersamer Geschichte”, den Spielzeugmacher und andere Figuren aus E.T.A. Hoffmanns Erzählungen (könnte man wirklich mal wieder lesen). Tapfer wie Peterchen und Anneliese aus “Peterchens Mondfahrt” stellen sich Ismael und Irene der Gefahr, und es werden ziemlich viel “messerscharfe Krallen” eingesetzt.
Viel schrecklicher als dieser bedrohliche Schatten sind dann doch die “Schatten des Krieges”, der Irene und Ismael jahrelang trennt.
Ein schön schauriger Jugendroman des spanischen Schriftstellers Carlos Ruiz Zafon.
Ruiz Zafon, Carlos:
Der dunkle Wächter
Frankfurt am Mai: Insel-Verl. 2009
343 S.
Tipp von Diwien
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Mai 31st, 2011

Heute stelle ich Euch ein Buch vor, das mit dem Peter-Härtling-Preis der Stadt Weinheim ausgezeichnet wurde:
Der 11-jährige Matti lernt, dass es durchaus nicht normal ist, dass Erwachsene immer die Wahrheit sagen: die Zeitung “lügt” zum ersten April, indem sie die Mitteilung verbreitet, ein Delfin würde im Ententeich ausgesetzt. - Seine Mutter “beruhigt” ihn, als er sich um bedrohte Tiere sorgt, damit, dass sie ihm erzählt, sie würde jeden Monat für diese bedrohten Tiere spenden - was nicht stimmt. - Und sein Vater setzt allem noch die Krone auf, als er vor seinem Bruder angeben will und von einem nicht vorhandenen Jobangebot erzählt.
Matti zieht aus diesen Beobachtungen für sich die Konsequenz, dass auch er diese Methode anwenden kann, um zu erreichen, dass seine Familie endlich mal in Finnland Urlaub macht; schließlich ist sein Vater Finne. Doch mit seiner Lüge erreicht er, dass sich seine Familie auf einmal ohne Bleibe, Job, Geld und Auto in Finnlands Einöde wiederfindet. Ob es aus dieser Misere einen Ausweg gibt?
Das Buch wurde am “Boys Day” von zwei Belecker Jungen ausgesucht, die in der Bücherei ihr Praktikum gemacht haben. Ich finde, dass sie ein sehr schönes Buch ausgesucht haben. Das Buch ist lustig geschrieben, unterhaltsam, man kann sich sehr gut in Matti und seine Gedanken hineinversetzen. Das Thema “Lügen” und wie man damit umgeht, wird aufgegriffen, ohne dass man irgendeinen erhobenen Zeigefinger spürt. Jungen und Mädchen ab 10 Jahren werden das Buch einfach nur gerne lesen.
Naoura, Salah:
Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums. - Beltz & Gelberg 2011. - 141 S. - ISBN 978-3-407-79438-3. - 12,95 €
Du kannst das Buch auch in der Stadtbücherei in Warstein-Belecke ausleihen. Tipp von Angelika Krüger, Stadtbücherei Warstein-Belecke
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Mai 26th, 2011

Wenn man einmal ein Buch von J. D. Robb alias Nora Roberts gelesen, kommt man nicht mehr davon los. „Das Herz des Mörders“ ist ein genauso packender Thriller, wie die Bücher um Lieutenant Eve Dallas zuvor.
Ihre Assistentin Peabody befindet sich im Prüfungsstress und auch ansonsten bekommt Dallas keine Ruhe. Ein neuer Serienkiller treibt sein Unwesen in New York und richtet sich mit seinen Taten ganz direkt an Dallas, indem er bei seinen Opfern an sie adressierte Briefe zurücklässt. Der Täter hat kein eigenes Profil, sondern kopiert berühmte Mörder der vergangenen Zeit. An den Tatorten hinterlässt er keinerlei Spuren, sodass der einzige Hinweis auf ihn zunächst das Briefpapier zu sein scheint. Bei der Überprüfung der Käufer eines solchen Papiers wirbeln Dallas und ihre Kollegen viel Staub auf – denn es sind allesamt hochangesehene Männer, von denen jedoch jeder sein dunkles Geheimnis hat. Dallas und Peabody müssen nun schnellstens den Killer fassen, bevor noch weitere - scheinbar wahllos ausgewählte - Frauen sterben müssen. Denn nach welchem Schema sucht er seine Opfer aus? Und was ist sein Motiv? Frauenhass? Unerfüllte Liebe? Oder – der Klassiker – nicht verarbeitete Probleme aus der Kindheit? Diesen Fragen müssen sich Dallas und Peabody stellen, um den Mörder aus der Reihe der Verdächtigen herauszufinden.
Spannend, unterhaltsam und mit vielen sarkastischen Dialogen gewürzt – die perfekte Mischung für einen Thriller, der im Jahr 2059 spielt.
Robb, J.D.: Das Herz des Mörders
München : Blanvalet, 2010
574 S.
Tipp von Fee
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Mai 23rd, 2011

Der Krimi hat seinen Anfang in Wien. Vier wohlhabende Männer im besten Alter sterben innerhalb kürzester Zeit unter ähnlichen Umständen. Die Polizei nennt es „tragische Unfälle“. Die Anwältin Evelyn Meyers, die sich mit einem der sogenannten Unfälle aufgrund einer Klage befasst, glaubt nicht an Zufall. Bei ihren Recherchen mithilfe ihres Freundes Patrick stößt sie auf einige Gemeinsamkeiten.
Blickpunkt Leipzig. Mehrere Jugendliche, allesamt Insassen psychiatrischer Kliniken, sollen Selbstmord begangen haben. Kommissar Pulaskis Misstrauen ist geweckt, er beginnt zu ermitteln. Von den eigenen Leuten bekommt er wenig Unterstützung und ihm begegnen bei seinen Ermittlungen zuhauf Zweifler. Auch das Personal der Kliniken ist über seine „Schnüffelei“ in den „Selbstmorden“ nicht gerade begeistert.
Seine Nachforschungen bringen ihn mit Evelyn Meyers zusammen und ihre gemeinsame Spur führt sie bis zur Nordsee, wo sie einem gut gehüteten Geheimnis auf die Schliche kommen.
“Rachesommer” ist ein unglaublich kurzweiliger und spannender Krimi! Kurzweilig bedeutet bei manchen Büchern ja leider, dass die Geschichte ohne Tiefgang bleibt, Handlungsstränge verdichtet werden oder die Beschreibung der Personen und ihre Beziehungen zueinander zu kurz kommen.
Ich war positiv überrascht, dass dies alles nicht auf „Rachesommer“ zutrifft. Ab den ersten paar Seiten weiß man, dass in diesem Buch mehr drinsteckt. Die Geschichte verfolgt zunächst zwei Handlungsstränge und man kann es als Leser kaum erwarten, wann die beiden Protagonisten mit ihren Erkenntnissen endlich aufeinander treffen. Man selbst kann sich schon das ein oder andere zusammenreimen und ist über das Ende somit nicht unbedingt überrascht, was den Lesespaß aber nicht schmälert.
Meyers und Pulaski sind darüber hinaus zwei unglaublich sympathische „Ermittler“, ohne dass es durch den Tod von Pulaskis Ehefrau oder durch die schlimmen Ereignisse, die Meyers als Kind selbst erlebt hat, ins klischeehafte abdriftet.
Diesen Krimi könnte man sich gut als Verfilmung vorstellen. Authentische Hauptpersonen, interessante und abwechslungsreiche Schauplätze und ein Showdown, wie er im Buche steht.
Wirklich empfehlenswert als Lesestoff!
Gruber, Andreas : Rachsommer
München: Goldmann, 2011
418 Seiten
Tipp von Fee
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Mai 9th, 2011

Krimis mit Tieren können gut oder eine Enttäuschung sein. In diesem Fall ist es dem Autor sehr gut gelungen, einen kurzweiligen und spannenden (Hunde-) Krimi zu schaffen, mit Bernie Little, einem Privatdetektiv und Chet, seinem Hund. Das Buch ist ein klassischer Detektivroman, der ohne blutige Grausamkeiten und übertriebene Gewalt auskommt. Hund Chet führt den Leser durch die Geschichte – aus seiner Sicht wird der Krimi erzählt. Nachdem Bernie zuletzt nur Aufträge in Sachen Scheidung bekommen hat, wo er doch selbst seine eigene gerade erst hinter sich hat, freut er sich schon fast als eines Tages eine Frau ihn damit beauftragt, ihre verschwundene Tochter Madison wiederzufinden. Während Bernie mit der Mutter Madisons Zimmer untersucht, taucht das Mädchen jedoch von alleine wieder auf. Für den Privatdetektiv scheint sich der Fall erledigt zu haben. Kurze Zeit später verschwindet sie jedoch wieder und Bernie und Chet nehmen die Ermittlungen auf. Besonders als die beiden den Vater von Madison befragen, wittert nicht nur Chet, dass noch viel mehr hinter der Sache steckt. Allen Hindernissen zum trotz und auch ohne die Zustimmung der Eltern bleiben die beiden an dem Fall dran und entlarven die Täter. Es warten viele spannende Zufälle und echte Ermittlungen auf den Leser. Durch die Schilderung aus der Sicht von Chet bleibt der Krimi immer interessant und man wird an manchen Stellen sicherlich schmunzeln, wenn Chet über die Aussprüche von Bernie nachdenkt, die aus Hundesicht so gar keinen Sinn machen. Wer zwischendurch einen guten unterhaltsamen Krimi lesen will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.
Quinn, Spencer: Bernie & Chet
München : Penhaligon , 2011
350 S.
Tipp von Fee
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April 15th, 2011

Wilkommen in Morganville, der Stadt der Vampire.
Claire ist sechzehn und geht aufs College. Erstsemester. Da sie als Einzelkind sehr behütet in einer Kleinstadt aufwuchs, wollten ihre Eltern sie für ein Jahr auf ein College in der Nähe schicken, bevor sie in die weite Welt hinausgeht. Doch weder Claire noch ihre Eltern ahnen, wie gefährlich das werden würde. Als Claire vom Campus flieht, um den Schikanen der fiesen Monica auszuweichen, findet sie Zuflucht im Glass-House. Ein Haus, das von drei Jugendlichen bewohnt wird. Der Vermieter Michael ist ein netter Musiker, der das Haus nicht verlässt und nur abends auftaucht. Shane, der andere Junge, steht total auf Videospiele und Claire ist der Meinung, noch nie einen süßeren Jungen gesehen zu haben. Eve, ein Gothic-Girl, macht das Dreiergespann komplett und redet die ganze Zeit wirres Zeug über Vampire.
Alles Schwachsinn, oder?
Claire muss erkennen, dass die Stadt von Vampiren beherrscht wird und das Leben aller Menschen, die dort wohnen, bedroht ist. In Michael, Shane und Eve findet sie treue Freunde, die ihr immer zur Seite stehen, doch da die vier viel zu tief in das Gewirr der Geheimnisse geraten, die die Stadt ausmachen, schlittern sie in mehr und mehr Probleme hinein, die sie das Leben kosten könnte. Selbst die älteste Vampirin der Stadt hat sie schon im Visier. Würden sie das überstehen? Und wenn ja, wie?
Der erste Teil der Reihe Haus der Vampire mit dem Titel ‘Verfolgt bis aufs Blut’. Ich habe bereits die ersten fünf Teile der Reihe gelesen und kann sie nur empfehlen, weil sie sich vollkommen von den bisher bekannten Twilight-Büchern abheben. Sie liefern einen völlig anderen Blickwinkel auf die Welt der Vampire und es geht nicht nur um schaurige Geheimnisse, Spannung und Bedrohung, sondern auch um wahre Freundschaft, Zusammenhalt und zeigt, wie viel man erreichen kann, wenn man zusammenhält.
Caine, Rachel:
Haus der Vampire - Verfolgt bis aufs Blut
Würzburg : Arena-Verl., 2009.
ISBN 978-3-401-06360-7
309 S.
Tipp von Jill Brogner
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April 14th, 2011

In dem Buch „Die Kinder des Dschinn. Das Akhenaten-Abenteuer“ von P.B. Kerr geht es um die Zwillinge John und Phillipa, die entdecken dass sie Dschinn sind.
John und Phillipa dachten, sie seien normale Kinder bis ihnen die Weißheitszähne gezogen wurden. Sie landen mitten im Abenteuer, selbst nach London, Ägypten und an den Nordpol, um die 70 Dschinn zu retten. Nur so kann es ihnen gelingen, die Menschen vor Ifrit zu beschützen.
Ich empfehle das Buch weil es immer spannender wird.
Das Buch zieht alle in seinen Bann, bis man es durchgelesen hat und mir hat die Story gut gefallen.
Kerr, P.B.:
Die Kinder des Dschinn - Das Akhenaten-Abenteuer
Hamburg : Oetinger, 2004.
ISBN 3-7891-4020-1
378 S.
Tipp von: Matthias
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März 14th, 2011

Heute stelle ich Euch ein Buch für Leseanfängerinnen und Leseanfänger vor. Da Ihr jetzt alle Buchstaben kennt und schon gut lesen könnt, habt Ihr bestimmt viel Spaß mit diesem Buch.Es heißt: “Gruselgeschichten” und enthält drei Geschichten, die man auch einzeln lesen kann: “Willi Vampir in der Schule” von Erhard Dietl, “Das Gespenst auf dem Dachboden” von Katja Königsberg und “Hexengeschichten” von Katja Reider. Alle drei Geschichten stecken voller witziger Gruselmomente, die auf der einen Seite schaurig-gruselig sind, aber auf der anderen Seite auch zum Lachen reizen. So entdeckt Paula zum Beispiel auf dem Dachboden ein echtes Gespenst und fürchtet sich auch davor. Doch dann steckt sie es in die Waschmaschine, weil es ganz dreckig ist, und repariert es, weil es ganz ausgeleiert ist. Das Gespenst bedankt sich mit einer echten Gruselstunde…
Das Buch macht durch ein Wackelbild auf dem Umschlag auf sich aufmerksam. Und es hat ganz viele Bilder, unter denen sich immer nur ein ganz kurzer Text befindet. So werden Leseanfänger nicht überfordert (Antolin 1), sondern können die Geschichten genießen. Ich empfehle das Buch für alle Kinder, die jetzt lesen gelernt haben.
Die Daten: Gruselgeschichten. - Ravensburger Buchverl. 2008. - 136 S. - ISBN 978-3-473-36347-6. - 7,95 €
Du kannst das Buch auch in der Stadtbücherei in Warstein-Belecke ausleihen.
Tipp von Angelika Krüger, Stadtbücherei Warstein-Belecke
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