Archive for the ‘Humor - Satire’ Category

“Trix Solier - Zauberlehrling voller Fehl und Adel” von Sergej Lukianenko

Mittwoch, Dezember 28th, 2011

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Wenn man den Titel liest, denkt man zunächst, dass es sich um ein Kinderbuch, allenfalls noch ein Jugendbuch handelt. Wenn man den Autor jedoch kennt, weiß man, dass da noch viel mehr hintersteckt. Lukianenko hat einen kurzweiligen, lustigen und gleichzeitig spannenden Fantasyroman geschaffen, der (auch) für Erwachsene geschrieben ist. Für Leser von Terry Pratchett ist die humoristische Fantasy nichts Neues und auch bei “Trix Solier” gibt es viele Szenen zum Schmunzeln und Lachen, wobei diese der Spannung keinen Abbruch tun.

Der Co-Herzog Solier wird durch einen Putsch vom Co-Herzog Gris vom Thron gestoßen und ermordet, die Herzogin Solier begeht Selbstmord. Trix Solier dagegen wird von Gris verschont - mit der Begründung, dass sein feiger Sohn einen würdigen Gegner bekommen soll. Trix flüchtet und schwört Rache. Doch wie soll der das anstellen? Sein Plan ist, sich vom Knappen zum Ritter hochzuarbeiten, um dann eines Tages Herzog Gris zum Duell herausfordern zu können. Doch es kommt ganz anders. Als Trix, mittlerweile Knappe von Ritter Sir Paclus, mit diesem in ein Gefecht gegen den Zauberer Sauerampfer zieht, stellt er fest, dass seine Sprüche magische Kraft haben. Das bemerkt auch Sauerampfer und so wählt Trix den Weg als Zauberlehrling, um Herzog Gris zu besiegen. Doch bis Trix ein richtiger Zauberer wird, muss er noch manche Prüfung bestehen und lernen, die magischen Worten wirklich zu beherrschen.  Denn diese sind nicht immer genau: So zaubert sich Trix gleich zu Beginn eine verliebte und rauschkrautsüchtige Fee an den Hals.

Ein spannendes Abenteuer mit vielen witzigen Einfällen beginnt. Zum Beispiel wird der Leser an der Erfindung des Fast-Food teilhaben… Absolut lesenswert und auch als Hörbuch klasse! März 2012 wird voraussichtlich ein zweiter Teil mit Geschichten von Trix Solier erscheinen, wobei man darauf nicht warten muss, da der erste Teil in sich abgeschlossen ist.

 

Tipp von Fee

 

Lukianenko, Sergej: Trix Solier - Zauberlehrling voller Fehl und Adel

2010 , 584 Seiten, ISBN 3407810741

“Die stärksten Olchis der Welt” von Erhard Dietl

Donnerstag, November 25th, 2010

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Ihr kennt sicherlich die Olchis.

Nicht?

Die Olchis, das sind kleine grüne Wesen, die furchtbar stark sind und auf einer Müllhalde leben. Sie haben Spinnen und Frösche als Haustiere. Am liebsten essen sie Olchi-Mamas feine Stinker-Brühe.

In dieser Geschichte zeigen die Olchi-Kinder, wie stark sie sind. Sie starten einen Wettbewerb, wer von ihnen der Beste ist: Wer kann am weitesten werfen? Wer am schönsten rülpsen? Wer ist am olchigsten?
Doch dann möchte Olchi-Mama Nachtisch mit Fischgräten kochen und leider liegt der Drache Feuerstuhl genau auf den Fischgräten. Ob die Olchis wohl stark genug sind, ihn von den Fischgräten herunter zu tragen?
Die Geschichte ist lustig erzählt, mit vielen Bildern. Kinder ab 6 Jahren, die schon ganz gut lesen können, werden viel Spaß an ihr haben (Antolin 1).
Am Ende gibt es ein Leserätsel, bei dem Du Fragen zum Text beantworten kannst.

Dietl, Erhard:
Die stärksten Olchis der Welt.
Oetinger, 2010
ISBN 978-3-7891-1194-5

Tipp von Angelika Krüger, Stadtbücherei Warstein-Belecke

Ildiko von Kürthy “Endlich” als Hörbuch

Sonntag, Oktober 10th, 2010

endlich

“Nur eine schlafende Frau ist eine zufriedene Frau.”

Vera führt eine ordentliche Ehe, kontrolliert ihre Sehnsüchte und ist dauernd damit beschäftigt, irgendwas zu optimieren - meistens ihren Partner oder ihre Figur. Vera ist gerade 40 geworden. Aber ansonsten ist in ihrem Leben eigentlich alles in Ordnung.             -Eigentlich- Bis sie versehentlich herausfindet, dass ihr Mann eine Geliebte hat. Und nun muss Vera sich folgende Fragen beantworten: Kann ich verzeihen? Will ich verzeihen? Bleiben oder gehen? Warum kann eine Frau nicht gleichzeitig 40 und zufrieden sein?

Anneke Kim Sarnau liest “Endlich” von IIdiko von Kürthy

4 Cd`s, autorisierte Lesefassung, Gesamtlaufzeit 236 minuten, Argon-Verlag

Ja, es war köstlich beim zuhören wie die Haupfigur Vera ihr Leben wegen ihrem “Liebsten” verbiegt und nach nach zu einer “geraden”, starken ICH-Persönlichkeit wird. Bejahend und zufrieden zu sein mit Sich und seinem Leben, keine faulen Kompromisse mehr einzugehen.  Ich wünschte mir auch ein schwulen besten Freund haben, so einen Frauenversteher, der manchmal mein Leben bunter, lebendiger, durcheinander beingen würde. mit “Endlich” ist der Autorin wieder mal ein Bestseller gelungen.

findet Mücke

“Flavia De Luce - “Mord im Gurkenbeet” und “Mord ist kein Kinderspiel” von Alan Bradley

Montag, September 27th, 2010

mord

“Flavia De Luce - Mord im Gurkenbeet”  von Alan Bradley

Flavia ist zwar erst elf, hat es aber faustdick hinter den Ohren bzw. in ihrem Labor. Die Leidenschaft der klugen Kleinen gilt nämlich der Chemie. Vor allem todbringende Substanzen wie indianische Pfeilgifte und Arsen haben es ihr angetan. Und sie interessiert sich nicht nur dafür, sie setzt ihre Kenntnisse auch ein: Wer Flavia dumm kommt, klagt vielleicht schon bald über einen brennenden Ausschlag oder juckende Pusteln…..

Als Flavia eines Morgens eine Männerleiche im Gurkenbeet des Familienanweswns findet und ihr Vater des Morders verdächtigt wird, entdeckt Flavia eine zweite Passion: die Detektivarbeit.

“Die Geschichte sprüht vor Witz, Ironie und sprachlicher Eleganz.”  -   Focus

Ausgezeichnet mit dem renommiertsten Krimipreis der Welt, dem “DAGGER AWARD” - auf der Basis eines einzigen Kapitels!

Alan Bradley

Flavia De Luce - Mord im Gurkenbeet

gelesen von Andrea Sawatzki

gekürzte Lesung, 6 Cd`s, 411 min mit Tracks, silberfisch-hoerbuch, ab 13 Jahre

(Band 1, abgeschlossene Geschichte)

    

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 Vorhang auf für Flavia de Luce

Nie zuvor hatte Hobbydetektivin Flavia einen so aufregenden Theaterabend. Bei der Show des Puppenspielers Rupert Porson gibt es beim furiosen Finale eine echte Leiche! Wer konnte den beliebten Puppenspieler auf drm Gewissen haben? Und was hat der Mord mit dem ungeklärten Tod des kleinen Robin zu tun? Die beiden Fälle scheinen so unlösbar verworren zu sein wie die verwickelten Schnüre einer achtlos weggeworfenen Marionette….

“Andrea Sawatzki liest diese sehr britische etektivgeschichte voll schrulliger Charaktere mit viel Tempo und Witz.”  hr2-Hörbuchbestenliste

Alan Bradley

“Flavia De Luce” - Mord ist kein Kinderspiel

gelesen von Andrea Sawatzki

6 Cd`s, ca. 450 min mit Tracks, gekürzte Lesung, ab 13 jahre,  www.silberfisch-hoerbuch.de

(Band 2. abgeschlossene Geschichte)

aktueller TIPP von Claudia Schulenburg 

Ein toller Jugendkrimi (auch super geeignet für jung gebliebende Erwachsene, mit viel Humor, schräg, skurill, so Typisch Very Brtitsch.

Aber Gott sei Dank, ohne Grausamkeit, Blutvergiessen und Brutalität. Was auch mal richtig erholsam ist, das nicht jedes Detail beschrieben und ausgeschmückt wird an Blutvergiessen, Brutalität, Härte, Skrupel- und Grausamkeit.

Da kommen nostalgische schöne Erinnerungen an einem guten Agathe Christie Krimi hoch, was mir super gefallen hat. Was auch noch nennenswert ist das man Band 2  zuerst hören kann (ist mir passiert)  und hatte erst Bammel  nicht in Band 1 reinzukommen, aber beide Geschichten sind in sich abgeschlossen und bauen nicht aufeinander auf.

“Dackelblick” von Frauke Scheunemann

Mittwoch, Juli 7th, 2010

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Wie findet man ein neues Herrchen für das Frauchen?

Für Dackel Hercules ist sein Frauchen Carolin der tollste Mensch auf der Welt. Nur Thomas, Carolins Lebensgefährte, kann er nicht riechen, denn er hat was gegen Hunde und behandelt Carolin schlecht. Mit einem Trick gelingt es Hercules, Thomas loszuwerden, aber leider weint Carolin seitdem den ganzen Tag. Hercules macht sich auf die Suche nach einem neuen Mann für sein Frauchen…

“Eine schwanzwedelnd heiter erzählte Liebesgeschichte über das unterschiedliche Paarungsverhalten von Menschen und Dackeln.”   Münchener Merkur

Frauke Scheunemann 

“Dackelblick ” gelesen von Heikko Deutschmann

3 Cd`s, gekürzte, autorisierte Lesefassung, ca. 226 min, random-house-audio

vorgestellt von buddha

Einfach TIERISCH schön! Der Titel lädt schon zum Anregen an. Nicht nur das Coverbild mit dem typischen, herzerweichenden Dackelblick, sowie der Blick des kleinen Dackel Hercules auf uns Menschen ist immer wieder erfrischend.

“Frau Ella” von Florian Beckerhoff

Montag, Mai 31st, 2010

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FILTERKAFFEE trifft LATTE MACCHIATO

Frau Ella, rüstige 87, soll am Auge operiert werden. Völlig unnötig, findet sie. In der Klinik begegnet ihr der junge Sascha, der sie aus den Klauen der Ärzte befreit und erst einmal bei sich einquartiert. Nur für ein paar Tage, glaubt Sascha. Doch da kennt er Frau Ella schlecht…..

“Gelungene Harold-und-Maude-Variation aus Deutschland: generationenversöhnend, gewitzt, geradlinig.” (Bücher)

Eine ältere Frau mit dem Herz auf den rechten Fleck, die einem jungen, schnöseligen Mann so herrlich, köstlich, erfrischend leicht, amüsant, schräg auf ihrer ganz eigenen Art und Weise das ‘Leben’ einhaucht. Da Frau Ella schon über 30 Jahre Witwe ist und keinerlei soziale Kontakte bestehen (was leider oft der Fall ist) hat auch mich das ein wenig aufgerüttelt mehr hin- statt wegzusehen und hören z.b. im Bus, auf der Parkbank, im Cafe und überall dort wo ältere Menschen allein sitzen. Gerade die ältere Generation hat viele interessante Geschichten vom Leben zu erzählen. Es bereichert beide Seiten und das lehrt uns die Begegnung zwischen Sascha und Frau Ella.

Florian Beckerhoff: Frau Ella
gelesen von Peter Jordan
Gekürzte Lesung, 4 CD`s mit 371 minuten
HörbucHHamburg

Vorgestellt von Claudia Schulenburg

“Plötzlich Shakespeare” von David Safier

Montag, Mai 17th, 2010

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Nach seinem ersten Romanen “Mieses Karma” und “Jesus liebt mich” hat David Safier sich mit “Plötzlich Shakespeare” an einen wiederum urkomischen Ausflug in eine andere Welt gewagt.

Schaffen es die Hauptakteure Rosa und Shakespeare die wahre Liebe zu finden?

Und was haben ein Hypnotiseur, die englische Königin und der spanische Geheimdienst damit zu tun?

Viel Spaß beim Herausfinden und Lesen!

Safier, David:
Plötzlich Shakespeare
München: Kindler, 2010
314 S.
ISBN 978-3-463-40553-7

Buchtipp von Nina Fritzlar